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Schon gewusst?

"Schon gewusst...?" ist eine monatliche Serie von mir im ProHof Magazin. Es geht um wissenwerte, kuriose und überraschende Fakten aus der Region Hof.

Juni 2017 – Folge 18

1. Gleich zwei News zum Oberen Torplatz: Im Juni werden die zwei großen Robinien, die auf dem Platz stehen, wie jedes Jahr blühen. Sie verströmen einen starken, angenehmen Geruch, achten Sie doch mal darauf. Außerdem leuchtet nachts seit einiger Zeit die Uhr am Haus Oberes Tor 5 wieder, vorher war sie einige Jahre dunkel.

2. In der letzten Zeit habe ich öfters Nachtaufnahmen von Hof gesehen, wo der Himmel ganz schwarz war. Es sieht besser aus, wenn der Fotograf die sogenannte „Blaue Stunde“ ausnutzt. Blau wird der Himmel während der Zeit nach dem Sonnenuntergang und vor Eintritt der Dunkelheit. Anfang Juni beginnt die Blaue Stunde in Hof ab 22 Uhr, am Ende des Monats ab ca. 22.15 Uhr. Viel Spaß beim Fotografieren!

3. Jefferson City ist die Hauptstadt des US-Bundesstaates Missouri. Der Stadtteil Old Munichburg wurde im 19. Jahrhundert von Auswanderern aus der heutigen Partnerstadt Münchberg gegründet.1

4. In Hof – wie auch in ganz Bayern - gibt es mehr Frauen als Männer. Am Stichtag 31.12.2015 waren es in Hof genau 1976 Frauen mehr, in Bayern sogar 139.170. 2

1) https://de.wikipedia.org/wiki/Jefferson_City
2) https://www.statistikdaten.bayern.de


Mai 2017 – Folge 17

Westendstraße 10 in Hof früher und heute als Lücke1. Die Westendstraße war früher wirklich das „Westend“ der Stadt Hof, die Jahnstraße gab es noch nicht. Dieses Haus (Foto links), ehemals Westendstraße 10, wurde 1932 abgebrochen, um die Durchfahrt nach Westen zu ermöglichen.

2. Würde man die Grenzen der Stadt Hof ablaufen, müsste man ca. 61 Kilometer zurücklegen.

3. Ist Ihnen oder Ihren Kindern oder Enkeln schon einmal aufgefallen, dass es in Hof viele Spielplätze gibt, die ein bestimmtes Thema haben? Beispiele: die Burg am Bismarckturm, die Pirateninsel am Untreusee, das Schloss am Longoliusplatz, der Bahnhof im Wittelsbacher Park, die Westernstadt in Jägersruh, der Waldspielplatz am Otterberg oder der Wasserspielplatz am Botanischen Garten.

4. Alle Bäcker waren im Mittelalter verpflichtet, ihre Waren im Erdgeschoss des Rathauses anzubieten. Brot und Brötchen kosteten damals immer dasselbe, variierten aber in der Größe, abhängig vom Mehlpreis. Um das Verhältnis von Mehlpreis und Produktpreis korrekt berechnen zu können, beauftragte die Stadt Hof 1544 den berühmten Rechenmeister Adam Ries mit der Erstellung einer Brotordnung.1

1) aus Broschüre „450 Jahre altes Rathaus Hof - ein Streifzug durch die Geschichte“ von Dr. Arnd Kluge


April 2017 – Folge 16

1. Nach der Umgestaltung der Fabrikzeile ist die bunte Mauer, die 2014 viele Graffiti-Künstler aus Deutschland gestaltet haben, jetzt wieder weg. Doch die Hoftex Group hat das Gesamtkunstwerk in ganzer Länge großformatig fotografieren lassen. Das Foto hängt in drei Teilen im Eingangsbereich des Unternehmens und außerdem noch einmal in einem Büro. Für die Nachwelt bleibt es also erhalten.

2. Ein Klostertor gab es in Hof niemals. Dort an der Stelle wurde im 18. Jahrhundert einfach die Stadtmauer eingerissen, um sich Umwege zu ersparen.

3. Wie wir wissen, führt durch Hof die B 2. Die Bundesstraße 2 ist mit rund 845 Kilometern die längste und eine der ältesten Bundesstraßen Deutschlands. Sie durchquert Deutschland in Nord-Süd-Richtung von der deutsch-polnischen Grenze, durchquert Berlin und führt bis zur deutsch-österreichischen Grenze. Ihr historischer Vorläufer ist die mittelalterliche Via Imperii, eine alte Fernhandelsstraße.1

4. Wenn man die Grenzen des Landkreises Hof ablaufen würde, müsste man ca. 265 Kilometer zurücklegen.

1) https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesstraße_2


März 2017 – Folge 15

1. In der Bibliothek des Jean-Paul-Gymnasiums ist ein Brief von Martin Luther archiviert! In dem Brief tröstete er Herrn Rittesel, den Kurfürstlich Sächsischen Kämmerer in Neuenmarkt. Ein Motiv des Briefes ist der Wunsch Luthers, der Adressat möge das Vertrauen zu Gott nicht verlieren. Wie der Brief nach Hof gelangte und was Herrn Rittesel Negatives widerfahren ist, ist nicht bekannt.

2. Dies sind die jeweils nördlichsten, südlichsten, westlichsten und östlichsten bewohnten Punkte im Landkreis Hof: im Norden der Ortsteil Sachsenvorwerk in Berg - Anwesen Bauersweg, im Süden das Anwesen Tannenreuth 12 in Zell im Fichtelgebirge, im Westen der Gasthof Fels in Schübelhammer und der Vierseithof Neuhausen 10 - ein Ortsteil von Rehau - direkt an der tschechischen Grenze.

3. Es gibt in unserem Landkreis überdurchschnittlich viele „Höllen“. Am bekanntesten ist „Hölle“ und das „Höllental“ bei Naila. Es befindet sich aber auch noch ein ehemaliger Bauernhof namens „Hölle“ im Gemeindegebiet von Konradsreuth, er gehört zum Ortsteil Modlitz. Nicht weit entfernt davon heißt die Erhebung zwischen Wölbersbach und Markersreuth auch Höllberg. Und dann darf man Ober- und Unterhöll bei Gattendorf nicht vergessen.


Februar 2017 – Folge 14

1. In Bischofsgrün wird auch heuer wieder vor dem Faschingswochenende der größte Naturschnee-Schneemann Deutschlands gebaut werden. Letztes Jahr war er 10,40 Meter hoch. „Die Sendung mit der Maus“ berichtete im Dezember darüber!

2. An der westlichsten Stelle des Landkreises Hof geht die Sonne drei Minuten später auf als am östlichsten Ort. Dafür geht sie im Westen auch drei Minuten später unter. 1

3. Am 1. Januar 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt. So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Hof, Münchberg, Naila und Rehau. 2

4. Sowohl in Hof als auch in London begann die elektrische Straßenbahn im Jahr 1901 zu fahren. Die Londoner verkehrte ab 4. April 1901. In Hof startete der Straßenbahnbetrieb am 5. August 1901. London verfügte aber im Gegensatz zu Hof schon seit 1863 über ein U-Bahn-System, das älteste der Welt.

5. Neben den Städtepartnerschaften mit Eger, Joensuu, Ogden, Plauen und Villeneuve-la-Garenne unterhält die Stadt Hof eine Umweltpartnerschaft mit Caruaru, Brasilien. Es geht dabei hauptsächlich um Know-how-Transfer und Studentenaustausch.

1) ermittelt bei http://jekophoto.de/tools/daemmerungsrechner-blaue-stunde-goldene-stunde
2) https://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Hof


Januar 2017 – Folge 13

Mein Urgroßvater Georg Wietzel1. Auf Seite 66 des Buchs „Mit der Kamera durch Alt-Hof“ ist ein Postkutschenfahrer mit Namen Georg Wietzel um 1898 auf dem Platz vor der Marienkirche abgebildet. Es ist mein Urgroßvater! (Foto: Hoermann-Verlag)

2. In Hof gibt es genau 262 Haltestellen für die Hofbusse. Rund 1/3 davon besitzen ein Wartehäuschen.

3. In den Jahren 1833 bis 1900 sind 4200 Münchberger, 1506 Rehauer, 3892 Wunsiedler und 3149 Bayreuther in die USA ausgewandert. Aus Hof waren es in diesem Zeitraum vergleichsweise wenig: Nur 873 Menschen haben ihre Zelte hier abgebrochen.

4. Das Museum Bayerisches Vogtland verfügt über mehrere Depots, in denen die Objekte untergebracht sind, die nicht in der Dauerausstellung im Museum vertreten sind. Das größte davon mit 600 Quadratmetern befindet sich in Moschendorf. Tierpräparate, die zur Vermeidung von Schädlingsbefall von den anderen eingelagerten Gegenständen besser getrennt zu halten sind, werden in Wölbattendorf aufbewahrt.

5. Vielleicht wussten Sie, dass es in Berlin-Neukölln einen „Platz der Stadt Hof“ gab. Leider wurde er 2014 in Alfred-Scholz-Platz umbenannt.


Dezember 2016 – Folge 12

1. Zur Weihnachtszeit beleuchten ca. 130 Lichterketten mit insgesamt 7.100 LED-Lampen die Hofer Innenstadt. Der Einschaltzeitpunkt der Weihnachtsbeleuchtung verschiebt sich entsprechend dem Einsetzen der Dämmerung. Damit es an trüben Tagen oder bei Verschmutzung der Fotozelle nicht zu Fehlschaltungen kommen kann, wird der Schaltzeitpunkt vorher mit dem festgelegten Schaltbereich einer astronomischen Uhr verglichen. Sind die beiden Zeiten deckungsgleich, wird eingeschaltet. Gegen 23 Uhr wird die Weihnachtsbeleuchtung ausgeschaltet.

2. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 8. November 2016 wurden von den Kunden der Stadt Hof knapp 11.500.000 Payback-Punkte gesammelt, das entspricht einem Wert von 115.000 €.

3. Jeden Monat fahren die HofBus-Omnibusse im Linienverkehr eine Kilometerleistung von ca. 90.000 Kilometern, d.h. sie würden die Erde mehr als zwei Mal umrunden.

4. Auf dem Kriegerdenkmal des Ersten Weltkriegs im Wittelsbacher Park stehen die Namen vieler Männer, aber auch der Name einer jungen Frau. Elisabeth Seidel aus Hof ist am 2.10.1918 als Krankenpflegerin in Belgien an den Verletzungen durch eine Fliegerbombe verstorben.

5. Die Fachakademie für Sozialpädagogik wurde 1971 in Wölbattendorf(!) eröffnet. 1975 zog man in den neuen Bau in der Mozartstraße in Hof um.


November 2016 – Folge 11

1. Was hat Hof mit Berlin, Leipzig, München, Frankfurt am Main, Wien, Rom, Brüssel, London, Kopenhagen, Stockholm, New York, Boston und Princeton gemeinsam? Alle Städte haben in ihren Museen eine seltene Glasharmonika aus dem 19. Jahrhundert. Um einen Ton zu erzeugen, muss man die Glocken mit einem Fußantrieb in Rotation versetzen und die Glasglocken mit feuchten Fingern berühren.1

2. Auf dem Spielplatz in der Emil-von-Behring-Straße am Krötenhofer Weg können Kinder kostenlos „telefonieren“. Zwei Spielhäuser sind mit einem ca. 10 Meter langen, unter-irdisch verlegten Rohr miteinander verbunden.

3. In Hof sind 16 Straßen nach Vogelnamen benannt. Sie befinden sich fast alle am Vogelherd, nur die Geierleite am Lettenbachgrund macht eine Ausnahme. Der Lerchenweg war 1926 die erste Straße am Vogelherd, die nach einer Vogelart benannt wurde.

4. Vier Kanonenkugeln erinnern noch an die Zeit der Belagerung 1553 in Hof. Zwei befinden sich an der Michaeliskirche, eine im Graben 33 und eine in der Auguststraße/Ecke Karolinenstraße.

5. „Seufz“, „kicher“ oder „schepper“ sind Verbformen, die man Inflektive nennt. Der Inflektiv wird scherzhaft auch als Erikativ bezeichnet, nach Dr. Erika Fuchs. Sie machte als Übersetzerin von Comics diese grammatische Form im Deutschen populär. Erfunden wurde sie aber schon früher.2

1) https://de.wikipedia.org/wiki/Glasharmonika
2) https://de.wikipedia.org/wiki/Inflektiv


Oktober 2016 – Folge 10

1. Im Rathaus befinden sich im Großen Sitzungssaal 92 Stühle. 44 Stühle sind für die 40 Stadträte gedacht. 8 Stühle gibt es vorne am Präsidium, an der Fensterseite stehen 10 Stühle für die Medien zur Verfügung. 30 Stühle befinden sich im hinteren Bereich des Saales für Zuhörer.

2. Günter Fuchs, der Mann von Dr. Erika Fuchs, hatte ein Jobangebot von der NASA, wollte aber lieber in Schwarzenbach a.d.Saale bleiben. Er baute übrigens im Haus alles selbst, die Möbel befinden sich heute im Münchner Stadtmuseum. 1

3. Kennen Sie den Schauflerweg in Hof? Kein Wunder, wenn nicht. Die Straße ist nicht beschildert und in den meisten Stadtplänen nicht eingezeichnet. Sie ist aber bei Google Maps vertreten, auch das Adressbuch kennt sie. Die nicht ganz ausgebaute Straße verbindet die Max-Reger-Straße mit der Straße „Am Hohen Münster“.

4. An der Schleizer Straße/Ecke Krebsbachweg steht ein gelbes Haus, an dem sich in der oberen, linken Seite ein alter Straßenbahnhaken an der Wand befindet. Die Straßenbahn verlief dort gar nicht. Jemand hat im Nachhinein einen Haken einfach so dort anbringen lassen.

5. In Stadt und Landkreis Hof könnten sich mehr als 8,5 Millionen Menschen quetschen, tun es aber glücklicherweise nicht. Das Stadtgebiet New York hat eine Landfläche von 785 Quadratkilometern und ist sogar noch kleiner als unsere Region mit 950 Quadratkilometern! 2

1) https://de.wikipedia.org/wiki/Erika_Fuchs
2) https://de.wikipedia.org/wiki/New_York_City


September 2016 – Folge 9

1. Können Sie sich noch an das Forschungsprojekt der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau 2009/2010 erinnern? In Hof und Münchberg wurden neue Baumarten gepflanzt. Beim starken Frost 2013 sind die Zürgelbäume komplett erfroren. Dafür entwickelten sich die Kobushi-Magnolien in der Richard-Wagner-Straße und die Eisenholzbäume in der Enoch-Widman-Straße besonders gut.

2. Möglich sind in der Stadt Hof die KFZ-Kennzeichen-Kombinationen von HO- 1 Buchstabe und 1-4 Zahlen bzw. HO- 2 Buchstaben und 1-2 Zahlen. Die Kombinationen von HO- 2 Buchstaben und 3-4 Zahlen stehen nur dem Landkreis Hof zur Verfügung.

3. Die Bewohner von Issigau und Umgebung bezeichnen Issigau mundartlich als „Nissja“.

4. Das Kuttenschloss, auch als Turmhügel Martinsreuth bekannt, war ein befestigtes Gebäude nordnordöstlich von Martinsreuth. Es sind heute lediglich noch Bodenunebenheiten erkennbar. Der Name „Kuttenschloss“ ist einzigartig – nirgendwo sonst gibt es diese Bezeichnung. 1

5. Hof wird mit einem Pro-Kopf-Stromverbrauch von 1808 kWh als Stadt mit normalem Stromverbrauch eingestuft. Hof ist weder ein Stromverschwender wie beispielsweise Bamberg (2235 kWh) noch ein Stromsparer wie Dresden (1463 kWh). 2

1) https://de.wikipedia.org/wiki/Kuttenschloss
2) http://www.preisvergleich.de/presse/120-staedte-studie-stromverbrauch... (von 2013)


August 2016 – Folge 8

1. Elisabeth Ruzicka (1906-1988) schuf das Gipsmodell für die Bronzeskulptur „Die Lesende“ vor der Stadtbücherei Hof. Herta, die Schwester der langjährigen Hofer Bürgermeisterin Doris Weber (1929-2010), saß dafür Modell.

2. In der Nähe der Richard-Wagner-Straße liegt die Parsevalstraße. Der Name der Straße hat aber nichts mit Richard Wagners Parsifal zu tun. August von Parseval (1861-1942) war ein deutscher Konstrukteur von Luftschiffen, sozusagen ein Konkurrent von Graf Zeppelin.

3. Das KFZ-Kennzeichen mit der Kombination HO-F sieht man oft. Bei der Stadt Hof stehen Kfz-Kennzeichen von HO-F 100 bis HO-F 5999 zur Verfügung. Davon sind derzeit nur 1502 Stück belegt! Die Kombinationen HO-F 1 bis HO-F 99 und HO-F 6000 bis HO-F 9999 gehören dem Landkreis Hof.

4. Im Museum Bayerisches Vogtland gibt es ein topographisches Gipsmodell der Hofer Region. Niemand weiß, wer dieses Modell angefertigt hat. Außerdem wird immer noch gerätselt, warum manche Orte mit einem schwarzen und manche mit einem roten Punkt gekennzeichnet sind. Vielleicht kommen Sie dahinter?

5. Dreiecke und Vierecke kennt jeder. Unsere Region hat seit fünf Jahren sogar ein Zweieck. Zu finden ist das Kunstobjekt im Skulpturenpark der Bezirksklinik Rehau.


Juli 2016 – Folge 7

St. Gangolf Kapelle in HofBildunterschrift: Die Kapelle St. Gangolf, erstmalig erwähnt 1538, stand am Oberen Anger/Ecke Königstraße und wurde von elf Weidenbäumen umgeben, wie auf dem Stadtmodell im Museum Bayerisches Vogtland zu sehen ist.

1. Bis zu 18 Kapellen gab es einst in der Stadt Hof: St. Gangolf, St. Niklas, St. Sigmund, St. Erhardt und die Heiliggrab-Kapelle waren fünf eigenständige Kapellen. Die restlichen standen auf den Arealen der heute bekannten Kirchen (und der 1902 abgebrochenen Klosterkirche) oder gingen beim Bau in diese über. Zwei Kapellen kommen namentlich nur in den Quellen vor; niemand weiß heute mehr, wo und wann sie gestanden haben.

2. Auf dem Eisenbahn-Güterkorridor Regensburg-Hof wird es in der Zukunft eine Verzwölffachung des Güterverkehrs geben. Alle durchschnittlich 18 Minuten werden bis zu 760 Meter lange (geplant 1500 Meter) Güterzüge auch nachts durch Moschendorf und Oberkotzau donnern. Ein Lärm- und Erschütterungsschutz ist bisher nicht geplant. 1

3. Wer denkt, der „Sauberg“ ist nur ein mundartlicher Ausdruck für den Wartturmweg, der täuscht. Die Straße hieß tatsächlich einmal „Saugraben“, was man z.B. auf einem Stadtplan von 1960 sehen kann.

4. Vor ihrer Eingemeindung in die Stadt Hof 1972 bildeten Eppenreuth und Lausenhof mit Martinsreuth, Glänzlamühle, Wustuben die Gemeinde Martinsreuth.

5. Hoffentlich landet Deutschland im Juli in den Finalspielen der EM. Dann können wir wieder in der Altstadt dem Rudelgucken frönen. Jawohl, Rudelgucken ist das deutsche Synonym für Public Viewing und steht seit 2011 sogar im Duden. 2

1) http://www.lautwirds.com
2) https://de.wikipedia.org/wiki/Public_Viewing


Juni 2016 – Folge 6

1. Unter www.hospitalkirche-hof.de können Sie die Hospitalkirche dank einer 360 Grad HD Aufnahme virtuell erkunden. Dabei lässt sich auch die älteste bekannte Abbildung des Hospitals auf dem Bild „Teich von Betesda“ aus dem Jahr 1541 entdecken. Kurios ist ein fröhlich planschender Engel in der Mitte.

2. Entlang dreier (!) Planetenwege in der Region werden in maßstabsgerechter Verkleinerung neben der Sonne die acht Planeten gezeigt. In Selb gibt es einen 6 Kilometer langen Rundweg, in Münchberg einen Weg mit einer Länge von 1500 Metern und in Bobengrün einen 3 Kilometer langen Weg.

3. In Deutschland gibt es 37 Städte, die wie ein normales Hauptwort (Substantiv) ohne Beugung lauten. Prominentestes Beispiel: Essen. Es gehören dazu: Halle, Lage, Lauf, Regen, Schlitz, Spalt, Wedel, Wetter, Wissen und natürlich Hof. 1

4. Bis 1816 gab es an der Stelle des heutigen Weißenstädter Sees bereits einen künstlich angelegten Stausee, dessen Entstehung um das Jahr 1346 datiert wird. Wegen des Abfischens wurde der Teich alle zwei Jahre abgelassen. Ein reitender Bote musste die an der Eger liegenden Orte über den zu erwartenden großen Wasserschwall unterrichten. 2

5. Am 17.7.2016 veranstaltet der Frankenwaldverein im Zuge der 750-Jahr-Festlichkeiten in Konradsreuth eine Wanderung zum ehemaligen Goldgräberdorf mit Goldsuchen in der Untreu.

1) http://www.zur-sprache-kommen.de/?Städtenamen-Wörter
2) https://de.wikipedia.org/wiki/Weißenstädter_See


Mai 2016 – Folge 5

Straßenbahnhaken in Hof1. Das ist ein Befestigungshaken für die Oberleitung der Straßenbahn, die in Hof von 1901 bis 1921 fuhr. Es sind immer noch 37 solcher Häken an 32 Häusern in der Bismarckstraße, Lorenzstraße, Altstadt, Oberes Tor, Ludwigstraße, Unteres Tor, Vorstadt, Schleizer Straße und Pfarr zu sehen. Sogar an der Marienkirche wurde damals ein Haken angebracht. 1

2. Die Freiwillige Feuerwehr Hof rückte im Jahr 2015 insgesamt 465 Mal aus (ohne Sicherheitswachen). Davon waren es aber leider 211 Fehlalarme, und 56 Fälle erforderten beim Eintreffen keinen Einsatz. 2

3. Nicht nur am Wirthplatz gibt es einen öffentlichen Bücherschrank. Ein anderer befindet sich im VHS-Bereich des Hauptgebäudes Hoftexgroup, Fabrikzeile 21 (2. Stock). Die Öffnungszeiten sind werktags von 8-20 Uhr.

4. Das Geburtshaus von Johann Georg August Wirth befindet sich nicht am Unteren Tor 4, sondern in der Ludwigstraße 28. Als man 1948 die Gedenktafel anbrachte, stützte man sich auf die Forschungsergebnisse von Dr. Dietlein, die sich später als falsch herausstellten.

5. Rund 1.400 Sportler werden vom 12.-16. Juli 2017 nach Hof kommen und in 13 Sommer-Sportarten ihr Bestes geben. Es finden nämlich die 6. Special Olympics Landesspiele Bayern für Menschen mit geistiger Behinderung statt.

1) http://www.laettaschuft.de/2014/Strassenbahn/album/strassenbahn.html und Recherchen vor Ort
2) http://www.fw-hof.de/index.php/einsaetze/statistik/statistik2015


April 2016 – Folge 4

1. In ganz Hof gibt es 55 Briefkästen der Deutschen Post. Wenn Ihr Brief morgen unbedingt ankommen muss: Die letzte Leerung findet um 18.15 Uhr am Bahnhofsplatz statt. Vielleicht schaffen Sie es bis 18 Uhr zur Stadtpost am Konrad-Adenauer-Platz. Jedenfalls hat die Post in der nächsten Zeit nicht vor, weitere Briefkästen in Hof abzubauen.

2. Von 2059 deutschen Städten bestehen nur bei fünf Städten die Namen aus drei Buchstaben: Aue, Aub, Hof, Ulm, Wyk auf Föhr - kurz Wyk. 1

3. 2010 lebten 3.132 „Einkommens-Millionäre“ in Bayern, d.h. Steuerpflichtige mit Gesamteinkünften von mehr als einer Million Euro. „Vermögens-Millionäre“ gibt es natürlich noch mehr, sind aber nicht statistisch erfasst. In der Stadt Hof tummelten sich acht dieser Einkommens-Millionäre, im Landkreis zwölf. 2

4. Im Mittelalter bestand der heutige Stadtteil Eppenreuth aus zwei Dörfern. Im Norden befand sich Seifriedsreuth mit einem Rittersitz der Rabensteiner zu Döhlau. Der Ortsname Seifriedsreuth verschwand wahrscheinlich genauso wie der Rittersitz nach dem 30jährigen Krieg.

5. Rolf Honold war in den 50er Jahren mehrere Jahre Spielleiter, Dramaturg und Dramenautor am Hofer Theater. Später wurde er als Schöpfer und Autor der Fernsehserie „Raumpatrouille Orion“, die 1966 startete, bekannt.

1) https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Städte_in_Deutschland
2) https://www.statistik.bayern.de/presse/archiv/2014/214_2014.php


März 2016 – Folge 3

Trilobit1. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die ca. 510 Millionen alten Fossilien dieser urtümlichen Tiere (Trilobiten) in Leimitz entdeckt. Man nannte sie nach ihrem Fundort „Bavarilla Hofensis“. Forscher der University of Edinburgh behaupten, dass es vor 500 Millionen Jahren zu einem „genetischen Unfall“ im Erbgut von Lebensformen wie diesen Triboliten gekommen sei, der den Grundstein für Intelligenz legte.2 Wer weiß, vielleicht ist die Intelligenz gerade im Raum Hof ausgebrochen?

2. In Stadt und Landkreis Hof leben 140.933 Einwohner (Stand 31.12.2014) auf einer Fläche von 950,63 Quadratkilometer.Unsere Hauptstadt Berlin erstreckt sich auf einem Gebiet von 891,70 Quadratkilometer, hat aber dafür 3,47 Millionen Einwohner.

3. Als Asteroidengürtel wird die Ansammlung von Asteroiden genannt, die sich zwischen den Planetenbahnen von Mars und Jupiter befindet. Auch die Asterioden, die „Frankenwald“ und „Fichtelgebirge“ heißen, befinden sich dort.

4. Die Brücke am Oberen Anger heißt Friedrich-Ebert-Brücke. Sie heißt aber erst seit 1948 so: 1945 wurde sie nach Ewald Klein benannt, in der NS-Zeit war es die Ludwig-Siebert-Brücke. Vorher hieß sie Obere Steinerne Brücke und noch weiter zurück nannte man sie sogar Henkersbrücklein, da die Verurteilten darüber zum Galgen geführt wurden.

5. Der Name „Olaf Hase“ ist ein Anagramm von Hof Saale.

1) www.welt.de/wissenschaft/article111764530/Intelligenzgene-entstanden-vor-500-Millionen-Jahren.html


Februar 2016 – Folge 2

1. Mit dem längsten handgewebten Schal der Welt macht das Textilmuseum überregional auf Helmbrechts aufmerksam. Mit einer Länge von 3000 Metern kam er bereits im Jahr 2000 ins Guinnessbuch der Rekorde. Er ist momentan 3984 Meter lang und 625 Kilogramm schwer (Stand 9. Januar 2016). Es haben bisher 19.950 Personen mitgewebt.

2. In Stadt und Landkreis Hof leben 140.933 Einwohner (Stand 31.12.2014) auf einer Fläche von 950,63 Quadratkilometer. Regensburg ist die Großstadt in Deutschland, die ungefähr so viele Einwohner hat (142.292). Aber diese drängen sich auf einem Gebiet von nur 80,76 Quadratkilometer!

3. Die sogenannten „Handstreustreckengänger“ räumen in Hof unter anderem an jedem verschneiten Tag ohne Einsatz von Maschinen 950 Straßenübergange und 260 Bushaltestellen frei.

4. 1373 wurde die Stadt Hof und das Regnitzland durch den Roten Vogt von Weida an Burggraf Friedrich V. von Nürnberg verkauft. Hätte er das nicht getan, wäre die Region Hof später Teil der DDR geworden.

5. Der öffentliche Bücherschrank am Hofer Dr.-Wirth-Platz enthielt am 11.1.2016 um 11 Uhr genau 210 Bücher.


Januar 2016 – Folge 1

Streugutkasten in Hof1. Es gibt 480 solche Streugutbehälter in Hof. Einer davon fasst 750 Liter Streugut und damit rund 3,57 Millionen einzelne Steinchen.

2. Der längste Straßenname in Hof ist die Hermann-und-Bertl-Müller-Straße (31 Zeichen), knapp gefolgt von der Johann-Albrecht-Mintzel-Straße (30 Zeichen).

3. Die Städte Gotha, Filderstadt, Fellbach, Albstadt, Brühl und Landau in der Pfalz haben ungefähr so viele Einwohner wie Hof. Über den Bekanntheitsgrad lässt sich aber weniger sagen.

4. Im Jahre 1355 wird in Hof erstmalig ein Bürgermeister ernannt. Sein Name war Heinrich Coppel.

5. Hof ist breiter als hoch. Das Stadtgebiet dehnt sich in ost-westlicher Richtung 11.833 Meter aus, in süd-nordlicher Richtung 9.806 Meter.

 

Die nächste Ausstellung findet im Januar/Februar 2018 in der Galerie der anderen Art in Aue statt. Die Eröffnung ist am Mittwoch, 3. Januar 2018 um 17 Uhr.

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